Unser Auenland
 

Die Bürgerinitiative fragt - die Stadt antwortet... 

Antwortet die Stadt Bad Bramstedt? Wir haben da so ein paar Zweifel. Wie sich alle erinnern, mussten wir einen Fragenkatalog vor der Bürgerbeteiligung Teil 1 abgeben, weil man sonst ja nicht antworten könne. Nun, die Wochen strichen ins Land, die Verwaltung Bad Bramstedts war auf Nachfrage wochenlang nicht im Stande, die Fragen zu beantworten, da sie unterschiedliche Gründe - mal mehr, mal weniger nachvollziehbar hatte. Bis dann schlussendlich doch ein Antwortkatalog eintrudelte. Daraufhin haben wir uns hingesetzt, die Fragen strukturiert und die Antworten bewertet.  

Aber von vorne

Es gibt Momente, in denen man innehalten sollte. Diesen Moment hatten wir erreicht. Viel Zeit ist in den letzten Monaten draufgegangen, euch geordnete und ehrliche Informationen über das Auenland zu liefern.  Was machen wir wann und wie und vor allem wer? Es war anstrengend, es hat Unmengen an Zeit und Privatleben verschlungen, aber scheinbar haben wir einen Nerv getroffen:

Die Bad Bramstedter möchten selber entscheiden, was  mit ihrer Stadt passiert!

Wir haben zwar mit Interesse für die Unterschriftensammlung gerechnet, aber nicht mit so einem gewaltigen Ansturm. Von daher gebührt Euch, liebe Mitbürger*innen, der erste und größte Dank. 1600 Stimmen innerhalb weniger Wochen, das ist eine Ansage! Eine Ansage, die wir notgedrungen einlösen mussten. Wir hätten gerne noch den Zeitraum ausgenutzt, aber da wurde uns ja ein Strich durch die Rechnung gemacht.

 Was ist danach geschehen? 

 Der „Pro“, der aus eigener Überzeugung das Projekt unterstützt hat, Christoph Lauff hat sich aus der Diskussion zurückgezogen, da er scheinbar auch keine Basis mehr sah, weil die Pläne schon geändert waren zu dem Zeitpunkt als gedreht wurde. Damit wurde seine Aussagen hinfällig. Auch ihm gebührt ein großer Dank und Respekt, dass er in die Manege des Stadtmagazins gegangen ist, wo eigentlich Initiatoren und Befürworter sprechen sollten.

Die Stadt hat einen Beschluss auf den Weg gebracht, um den eigentlichen Beschluss zu kippen. Damit würde das Bürgerbegehren hinfällig. Geht das so einfach? Das ist Teil einer Diskussion, die nicht nur uns beschäftigt, sondern mittlerweile auch ganz andere Instanzen. Hier warten wir auf Antwort. Um das Thema ein wenig vereinfacht wieder zu geben: Wenn man ein Bürgerbegehren so einfach aus dem Weg räumen kann, ist das sicherlich nicht der Bürgerwille. Offiziell wurde natürlich behauptet, dass es aufgrund einer Gebietsänderung nicht mehr gültig sei und zurückgenommen werden müsse, weil man ja auf einmal auch die Biotope gesehen hätte, die wir schon seit über einem halben Jahr anmerken. Man hörte andere Stimmen, dass es einfach nur darum ging, das Bürgerbegehren ins Leere laufen zu lassen.

Möge sich jeder selber sein Urteil dazu bilden
Und genau das möchten wir jedem mitgeben. Nicht nur für den Teil oben der "Schlacht um das Auenland", sondern auch für die Antworten, die wir bekommen haben. Da wird ungewöhnlich häufig die Stadt als unser aller Ansprechpartner in der dritten Person genannt - Wir danken auf jeden Fall der Deutschen Habitat, dass sie sich trotz der schon umgeworfenen Planung so viel Arbeit gemacht hat. Genug geredet, hier geht es jetzt zu den Antworten:  
Fragen_und_AntwortenV5.pdf


 

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