Unser Auenland
 

Unsere Auenland-Störche

 

Es war eine traurige Nachricht, die der Storchenbeauftragte des Kreises Segeberg, Holger Möckelmann (Nabu), am 16.08.2022 in den Kieler Nachrichten bekannt gab.

 

25% der 2022 geschlüpften Jungstörche haben nicht überlebt. 

 

Neben Greifvögeln, die sich als natürliche Fressfeinde an den Nestern bedient haben, werden vor allem zwei weitere Gründe angeführt. Die Trockenheit und Nahrungsmangel!


Die für den Bestandserhalt notwendige Zahl von zwei Küken pro Storchenpaar ist mit den diesjährig rechnerisch 1,3 Küken deutlich unterschritten. (Quelle:  https://www.kn-online.de/lokales/segeberg/stoerche-in-segeberg-ein-viertel-der-jungstoerche-ueberlebte-2022-nicht-ISM5ZSNKZQH6BWLNAIS5WC3N2I.html )
Der Weißstorch wird in der Roten Liste des Nabu aufgeführt- einer Liste, in der bedrohte Arten aufgeführt werden.

Bei einem Spaziergang durch das noch saftig grüne Auenland am vergangenen Samstag haben wir ihn getroffen, den Storch.


 Hungrig und offenbar fündig geworden, schritt er elegant durch die Feuchtwiesen.

Da wir nur mit einem Smartphone ausgestattet unterwegs waren und ihn nicht stören wollten, verdienen die Bilder sicher keine Auszeichnung ;)



Der Storch ist nicht nur bei großer Trockenheit gern im Auenland unterwegs, wie diese Fotos beweisen:

  • Störche
  • Storch mit Reh
  • Storch im Anflug
  • Storch elegant

Auch wenn für einige Menschen möglicherweise der Eindruck entsteht, dass wir “immer dagegen” sind- das täuscht.

Denn eigentlich sagen wir laut und deutlich “JA!” zu vielen Aspekten.
Unter anderem sagen wir:

  • JA! Zum Erhalt des Auenlandes als Grünfläche und zum Schutz von Biotopen
  • JA! Zum Erhalt des Lebensraumes (nicht nur) des Storches
  • JA! Zu einem lebenswerten Bad Bramstedt für Mensch UND Tier
  • JA! Zur Schaffung von Wohnraum mit Rücksicht auf die lokalen Gegebenheiten

Nicht zuletzt sagen wir auch JA! Zur Demokratie, auch wenn dies bedeutet, nicht jede getroffene politische Entscheidung zu befürworten und legitime demokratische Mittel wie Bürgerinitiativen, Bürgerbegehren und nicht zuletzt den Bürgerentscheid zu nutzen.

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